Geschichte

Die „Geschichte“ des Vereins „Rosenkinder“ – erzählt mit Bildern von Dieter Kaske und Familie

Gegründet wurde der Verein am 8. August 2006. In diesem Jahr – 2021 – feiern wir daher unseren 15. Geburtstag. Hier soll erzählt werden, wie sich der Verein und insbesondere seine Projekte im Laufe der Jahre entwickelt haben. Vielleicht für viele eine transparente Rückschau und für einige unserer Vereinsmitglieder sicherlich mit persönlichen starken Erinnerungen verbunden. Allerdings gab es vor „Rosenkinder“ eine kleine Vorgeschichte. Davon erzählt das erste Kapitel:

1. Reise: März 2005

Sri Lanka kannte ich bis zu dem Zeitpunkt nur aus den Erzählungen des Batikkünstlers Noble Mendis bei seinen Besuchen in Deutschland auf „Verkaufstour“ während des Bürgerkrieges in seinem Heimatland. Wir erinnern uns, auch Sri Lanka wurde durch die Tsunami Katastrophe am 26. Dezember 2004 zu einem schwer betroffenen Land mit ca. 35.000 Toten, über eine halbe Millionen Obdachlosen und unendlich vielen Betroffenen. Betroffen war auch Noble Mendis in seiner beruflichen Existenz. Spontan startete ich einen Spendenaufruf für ein privates Tsunami Projekt für den Freund. Der finanzielle Erfolg war überwältigend und der Grund meiner ersten Reise nach Sri Lanka im März 2005, um selber vor Ort zu helfen.

Es wurden zwei erlebnisreiche Wochen, die mein Leben veränderten. Ich reiste mit meiner ältesten Tochter Rieke Kaske als Assistenz und wir lebten privat bei Noble, untergebracht 100 Meter vom Indischen Ozean in einer Siedlung , wo kaum noch ein Haus stand. Dem Künstler konnte beim Wiederaufbau seiner beruflichen Existenz geholfen werden und 8 weitere Familien bekamen unsere Unterstützung. Alles organisiert als Hilfe zur Selbsthilfe. Wir erlebten ein Wechselbad von Freude, Elend und Dankbarkeit. Die vielen bewegenden Kontakte mit unzählig betroffenen liebevollen Menschen waren eine prägende Erfahrung. So entwickelte sich in meinem fünfzigsten Lebensjahr eine neue, nachhaltige Verbindung – ja – eine Liebe zu Sri Lanka. Wir fanden Helfer vom Lions Club Aluthgama/Bentota, die meine weiteren Projektideen im weiteren Verlauf des Jahres fortführten.

Die Zerstörungen durch den Tsunami rund um die Küste von Sri Lanka waren unübersehbar.
Die Menschen waren aber bereits fleißig. Wohnen und Neubau vielfach auf der Stelle des alten Hauses – hier 100 Meter von unserem Quartier.
Auch bei Noble war rund um das Haus alles zerstört, auch seine Batikwerkstatt.
Trotzdem waren seine Helferinnen schon fleißig dabei neue Batiken zu schaffen. Wir wollten diese zurück nach Deutschland nehmen, dort verkaufen und so seinen künstlerischen Neuanfang unterstützen.

Auch einige Tuchverkäuferinnen versuchten bereits wieder am Strand etwas Geld von den wenigen Touristen für den Neuanfang zu bekommen.
Heute großes Kochen bei Noble vor dem Haus. Es sollte zu Ehren der Geburtstage meiner und seiner Tochter am nächsten Tag ein Mädchen-Waisenhaus besucht werden.

So kamen wir zum ersten mal ins Children Home nach Balapitiya, gaben unsere Essensspende ab, eine Geldspende für nötige Dinge im Heim und schlossen diese Einrichtung „nachhaltig“ in unser Herz.

Heute organisierten wir ein großes Aufräumen mit den Nachbar und Freunden von Noble. „Clean the Beach“ auf 150 Metern von Nobles Haus bis zum Indischen Ozean. Am Ende waren das 8 volle LKW-Ladungen – unglaublich.
Dabei lernten wir die achtjährige Rosi kennen, ein Mädchen aus einfachsten Verhältnissen. Das talentierte junge Mädchen wurde von 2008 bis 2018 ein Rosenkinder-Patenkind.

Kennen lernten wir auch Dooland de Silva und seine Frau Nandani vom Lions Club Aluthgama/Bentota. Die sollten unsere Projekte weiter beaufsichtigen, denn wir waren nur 14 Tage im Land.
Neben den anderen vielen kleinen Projekten aus unserem Tsunami-Spendenbudget bekamen 6 Näherinnen noch eine neue Singer-Nähmaschine und Geld zum Kauf für Material. So auch Depani, die heute immer noch für uns näht.

Vor unserer Abreise war dann aber noch Baubesprechung für den Neubau der Batik-Werkstatt und den Verkaufsraum mit den Helfern vom Lions Club.
Natürlich führte uns der Weg auch ins Ayurveda Resort Barberyn Reef am Strand von Beruwala. Rundum ein Trümmerfeld, aber auch bereits im Wiederaufbau. Wir kommen wieder!
Dank an meine Tochter Rieke, die mich auf meiner ersten Reise nach Sri Lanka begleitete. Eine intensive Zusammenarbeit und Erfahrung zu praktischer Projektarbeit in einem liebenswerten Katastrophengebiet.

2. Reise: Januar 2006

Angesteckt von meiner Begeisterung, begleitete mich dann im folgenden Januar meine Ehefrau Gudrun nach Sri Lanka. Schon der herzliche Empfang brachte auch ihr Herz schnell in dieses Land. Eine kleine Rundreise mit großer Familienbegleitung tat ihr Übriges. Vieles, was später zu Vereinsaktivitäten führte, nahm seinen Anfang. Unser erster Brillenshop machte uns im ganzen Dorf bekannt. Wir genossen 2 Wochen Ayurveda im Barberyn Reef, das bereits trotz großer Tsunami Zerstörung ein Soft Opening versuchte. Hier lernten wir den Stammgast Helmut kennen, der uns zu einem Treffen mit seinen 5 Patenkindern in den Briefgarden zu Dooland und Nandani mitnahm. Wir waren begeistert von der Idee der Patenschaften. Eine wunderbare Reise, die uns zu ganz neuen Horizonten führte, von denen wir damals noch nichts ahnten.

Ein herzliches Willkommen von Noble und Thelse vor dem jetzt fertigen Ausstellungsraum.
Besuch des Monolithen und Weltkulturerbe Sigirya zum ersten Mal.

Gudrun Kaske am Indischen Ozean.

Bei den Elefanten im Elefantenwaisenhaus Pinnewala.
Alte Brillen aus der Heimat – Eyeglass shop is open.
Mit der Lesetafel aus Uetersen auf der Suche nach der „richtigen“ Brillenstärke.
Im Barberyn Reef diesen Ausblick genießen und dann immer wieder kommen
Nach der Ayurveda Behandlung das wunderbare Essen zum Sonnenuntergang.
Helmuts Patenkinder im Briefgarden
Dooland und Nandani – mein erstes Kennenlernen. Der Beginn einer Freundschaft und Betreuung der baldigen Rosenkinder-Patenschaften.

Das frühmorgendliche Yoga am Strand ist bis heute Standardprogramm.
Auch Nobles Außenwerkstatt war wieder hergerichtet und die Arbeit darin wieder aufgenommen.

Vereinsgründung: August/September 2006

Zurück von unserer zweiten Reise nach Sri Lanka fragten viele Spender der Tsunami-Hilfe nach einer Fortführung der Hilfe. Auch bei mir hatte sich die Idee eines Vereins zur Unterstützung von Kindern dadurch entwickelt. Insbesondere die Situation von Kindern in armen Verhältnissen und in Heimen hatten mich dazu angeregt. So wurde am 8.8.2006 in der Mittagspause in meinem Büro bei der DAK im Kreise von Kollegen/innen unser Verein formal gegründet. So formal sollte es aber nicht bleiben, denn im Folgemonat war ein großes zehntägiges Fest vorbereitet – die Tsunami-Begegnungen in der Stadthalle in Uetersen. Gewidmet den über 100 privaten Spendern und als Auftaktspendenaktion für die neuen Projekte der Rosenkinder. Alles in allem ein würdiger Auftakt für eine nachhaltige Projektarbeit.

Bei mir im Kopf und mit Unterstützung meines Sohnes Fabian startet Organisation und PR. Nobles Tochter Ruwani lebte inzwischen als Au pair in Uetersen.
Auch Noble flog ein und die Stadthalle wurde als Ausstellung eingerichtet.
Almut Lenz aus Hamburg machte den traditionellen Auftakt mit der Kandyan Dance Aktion. Da wurden die Wurzeln gesetzt für ein späteres Rosenkinder Projekt, denn Almut lernte ihr Handwerk in einer Tanzschule nahe Kandy.
Der offizielle Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Uetersen für den Generalhonorar Konsul von Sri Lanka in Hamburg Olav C. Ellerbrock mit dem damaligen Bürgermeister Wolfgang Wiech.
Als Geste für die zukünftigen Projekte der „Rosenkinder“ wurden gute Wünsche für den Verein in einer mystischen Zeremonie auf Rosenblätter geschrieben.
Farbenfrohe traditionelle Kostüme von jungen Mädchen mit Wurzeln in Sri Lanka brachten Sri Lanka Stimmung in die Stadthalle.
Es wurde auch politisch diskutiert über die Zukunft Sri Lankas nach dem Tsunami. Anwesend waren u. a. auch die zweite Botschafterin von Sri Lanka Mrs. S.A.P:P. Saram und die Wirtschaftsreferentin der Botschaft Ms. U. Samaratunga.
Auch Ayurveda war ein Thema und sogar der Chef vom Barberyn Reef schaute vorbei. Es ist bis heute das Ayurveda Resort der Rosenkinder Mitglieder.
Active-Art mit Noble und Robert W. Wilfing aus der Steiermark gehörte auch dazu. Robert ist eine Tsunami-Bekanntschaft von Noble und mir.
Walken für Kinder aus Sri Lanka stand auch auf dem Programm, großzügig organisiert von meinem damaligen Arbeitgeber DAK Gesundheit.
Meine Frau und ich freuen uns über die vielen gelungenen Tsunami Tsunami Begegnungen. Ein würdevoller Auftakt für die Erfolgsstory der „Rosenkinder“.

3. Reise: Januar 2007

Meine erste Reise als Vorsitzender des Vorstands des neu gegründeten Vereins „Rosenkinder“ nach Sri Lanka wurde mit einem umfangreichen E-Mail-Verkehr mit unseren zukünftigen Projektpartnern vorbereitet. Angekommen in Sri Lanka galt es diese durch konkrete Absprachen und auch schon zahlreiche Termine und Treffen umzusetzen. Das noch zarte Pflänzchen unserer konkreten Projektarbeit wurde gesetzt. Damit dieses gut wachsen kann, gehört in Sri Lanka allerdings auch eine buddhistische Zeremonie dazu. Eine zweitägige Pilgerreise mit großer Mannschaft von der Westküste in den Süden nach Kataragama, der heiligen Stadt, wurde unternommen. Die Mischung aus strukturierter, verlässlicher Projektarbeit und Berücksichtigung der Lebensweisen in Sri Lanka war das Erfolgsrezept der „Rosenkinder“ von Anfang an. Geholfen hat dabei insbesondere, dass der Aufenthalt in Nobles Haus und seine große Familie uns den Alltag der Menschen in Sri Lanka eröffnete.

Ein herzliches Willkommen von den Mädchen im Kinderheim von Balapitiya zum ersten Gespräch über Ideen einer dauerhaften Hilfe.
Ein Besuch bei den Mädchen im Kinderheim mit Essensspende, den Mädchen serviert und gemeinsam genossen.
Ein erster Besuch beim All Ceylon Buddhist Congress (ACBC)in Colombo, die Zentrale von 18 Kinderheimen in Sri Lanka, auch von UNSEREM.
Ein Gespräch mit dem Joint-Secretary ACBC Mayor General Mr. Jaliya Nammuni über unsere Projektideen im Kinderheim in Balapitiya und die Rolle des ACBC dabei.

Depani, die Näherin und ihr Shop wurde erste Anlaufstelle für leichte Kleidung in Sri Lanka für viele Rosenkinder Mitreisende. Die Nähmaschine aus der Tsunamihilfe 2005 existiert noch heute.
Mannschaftsaufstellung für die Pilgerreise nach Kataragama und die Erfahrung wie viele Menschen in einen Van passen.
Auf der Pilgerreise nachts zu schlafen fällt aus, dafür wird Kuchen gebacken für eine Essensspende.
Morgens geht es dann mit dem Kuchen in den Tempel in Kataragama zur Verteilung an die vielen Gläubigen. Jetzt kann den „Rosenkindern“ nach Sri Lanka Art nichts mehr passieren!
Ein weiterer Höhepunkt, das erste Treffen mit 5 Rosenkinder Patenkindern, die Chandani und Dooland für uns ausgesucht haben. Die Beiden sind bis heute die Garanten für dieses Projekt und ein Treffen dazu im Briefgarden obligatorisch
Die Entwicklung der damals achtjährige Nishani Udeshika aus Kotapola, ein „Rosenkind“ der ersten Stunde verfolgten wir 13 Jahre bis zum erfolgreichen Abschluss unserer Förderungen.
An Abschied nehmen vom Strand in Beruwala in Sri Lanka und Rückkehr in den Winter von Germany mussten wir uns auch erst gewöhnen.

4. Reise: Januar 2008

In diesem Jahr war meine Frau verhindert und ich flog mit dem Freund und Rosenkinder- Mitglied Georg Küttner nach Sri Lanka. Für ihn eine Premiere, aber weitere Besuche sollten folgen. Wir hatten uns ein großes Programm vorgenommen. Gewohnt haben wir beide wieder privat bei Noble. Gereist sind wir viel im Lande. Aber auch die Rosenkinder Projekte kamen nicht zu kurz. Erstmalig haben wir auch Patenkinder zu Hause zusammen mit unseren beiden Helfern Chandani und Dooland vom Lions Club besucht. Resümee war, die Saat ist aufgegangen und die Rosenkinder Projekt Pflanzen entwickeln sich plangemäß.

Mit einem Bild von den Mädchen im Kinderheim in Balapitya schon im Kopf geht es zurück nach Sri Lanka.
Obligatorisch ist aber nach der Ankunft bei Noble ein Besuch im Tempel von Kande Vihara – jede Reise muss zunächst „eingesegnet“ werden.
Eine Reise in Sri Lanka zu Bürgerkriegszeiten. Im Sperrgebiet war noch die alte Königsstadt Polonaruwa fast ohne Touristen.
Auf der Straße am Dschungel waren noch wilde Elefanten unterwegs.
Ein nächtlicher Aufstieg auf den heiligen Berg Adam’s Peak mit seinen 5.200 Stufen, das machten damals insbesondere auch nur Einheimische.
Die Stelzenfischer im Süden waren allerdings schon auf Touristenfang, das Angeln war zweitrangig.
Dem Besuch der Rosenkinder Patenschaften zu Hause geht immer ein kleines Shopping voraus – Lebensmittelspende für die ganze Familie.
Diese beiden „Rosenkinder“ zeigen stolz ihre Zeugnisse. Der Opa kümmert sich, die Mutter ist taubstumm.
Rosi, das Mädchen das wir schon 2005 bei Noble kennen gelernt haben, ist inzwischen auch ein „Rosenkind“.
Unser Weg führt uns wieder in die Zentrale des All Ceylon Buddhist Congress in Colombo. Neben dem bekannten Sekretär Jaliya lernen wir auch den Chairman Ekanayake zuständig für alle Kinderheime kennen.
Zurück aus Colombo erklären wir den Mitgliedern des Komitees des Kinderheims unsere weiteren Pläne.
Die ersten 5 von uns finanzierten Lehrerinnen im Mädchen Kinderheim stellen sich vor.
Die neue Musiklehrerin zeigt uns eine Live-Unterrichtseinheit.
Auch Georg Küttner darf wie jeder Gast die Mädchen mit Freude bedienen.
Wir werden verabschiedet mit einem Blumenstrauß – come again.
Sri Lanka verabschiedet uns mit einem der vielen traumhaften Sonnenuntergängen.

5. Reise: Januar 2009

Langsam kehrte schon ein wenig Routine ein, in unsere jährlichen Reisen nach Sri Lanka. Die Vorfreude war stets groß, auch bei unseren Freunden und den „Rosenkindern“. Inzwischen hatten wir bereits 14 Patenkinder und diverse Ausbildungseinheiten für 25 Mädchen im Kinderheim in Balapitiya in der Dauerförderung. Auch versuchten wir den Einstieg in Computerunterricht. Eindrucksvoll waren stets unsere Ausflüge mit der großen Familie von unserem Freund Noble. Unser Ayurveda Aufenthalt im Barberyn Reef brachte uns nicht nur stets neue Vereinsmitglieder, sondern auch Freundschaften und Helfer.

Zurück in Sri Lanka, noch weiß vom germanischen Winter, erst einmal eine frische King Coconut – einfach herrlich und gesund am Strand genossen.
Zur Vorbereitung eines Besuch im Kinderheim in Balapitiya gehört seit diesem Jahr stets auch großes Shopping – New Years Clothes für die 25 Mädchen.
25 Tüten packen mit Kleidung und Kleinigkeiten für den Besuch im Kinderheim. Bonita, der große Bruder von Noble, half gerne mit.
Der Empfang am Eingangstor des Mädchen Kinderheims in Balaptiya ist immer für alle ein rührender Augenblick.
Stolz wurde uns die Serpina in musikalischer Aktion gezeigt, finanziert durch die „Rosenkinder“ und erarbeitet von 3 Köchen aus Uetersen durch Spargelschälen auf dem Wochenmarkt.
Das sollte der neue Computerraum werden, allerdings gab es noch einige technische Probleme und auch fehlte noch dies und das.
Abwechslung brachte unsere erste Bahnfahrt in Sri Lanka mit Nobles Sohn, seiner großen Schwester und seinem älteren Bruder und Schwager mit kleinem Gepäck.
Viele Stunden auf einer der schönsten Bahnstrecken der Welt, teilweise im Schritttempo, denn die Bahnstrecke ist über 100 Jahre alt.
Ehrenamtlich humanitäre Arbeit mit Dooland unserem Helfer ist nicht nur effektiv, sondern auch sehr unterhaltsam.
Shanika ist eines der 8 Patenkinder, die wir in diesem Jahr zu Hause besuchen im Kreise ihrer eindrucksvollen Familie.
Ab diesem Jahr sollte auch eine Einladung unseres Lions Club zum Monatsmeeting auf dem jährlichen Programm stehen.
Im Barberyn lernten wir Jean Paul Pfister und Claudine kennen. Daraus entwickelt sich ein Freund und Helfer für viele „Rosenkinder“ Mitgliedschaften in Frankreich.
Sri Lanka verabschiedet uns wieder mit einem traumhaften Abendpanorama.

6. Reise: Januar 2010

Diese Reise wurde wieder ein kleiner Familienausflug. Unsere jüngste Tochter Freya begleitete uns mit Florian Nickel. Das hatte dann zur Folge, dass mit Florian als Profi aus dem Filmgewerbe viele, viele Bilder und auch ein eindrucksvoller Film dieser Reise entstanden. Der Link dazu am Ende! Neben einer Rundreise, bei der wir den Beiden die Schönheit und Kultur von Sri Lanka zeigen konnten, waren wir ebenfalls in den Projekten sehr aktiv. So führte uns der Weg auch zu einer Tanzschule nahe Kandy, die wir projektmäßig danach regelmäßig besuchten und auch förderten. Almut Lenz, die bei unserer Vereinsgründung „Kandyan“ tanzte erhielt dort ihre Tanzausbildung. Hier neben den folgenden Bildern, der Link zum Film: Sri Lanka Land der Kontraste von Florian Nickel.

Zurück in Sri Lanka bei Noble, eine noble Begrüßung.
Unsere Tochter Freya vom Media-Team 2010.
Florian Nickel, dem wir u.a. diesen großartigen Erinnerungsfilm verdanken.
Zum Gruppenbild Aufstellung genommen Familie Noble und Gäste.
Oft der erste Weg, Sri Lanka gerechte Kleidung genäht von Depani, hier auch für Florian.
Den quirligen Fischmarkt von Beruwala muss man auch einmal erlebt haben.
Beim diesjährigen Besuch lernen wir Jagath Sumanipala kennen, den Präsidenten vom ACBC. Er sollte der Garant unserer ACBC Projekte werden.
Es herrschte reges Treiben an dem Tag in der Zentrale von ACBC. Unzählige Buddhisten hatten sich um den heiligen Baum versammelt.
Ein schwungvoller Empfang im Mädchen Kinderheim in Balapitiya schon an der Eingangspforte.
Stolz wurden uns dort die jetzt einsatzbereiten Computer gezeigt.
Rosenkinder Patenschaften besuchen in der bergigen Region von Kotapola ist ganz schön sportlich.
Mit dem Media-Team von Haus zu Haus in den Bergen.
Nishani, unser Patenkind seit 2007, besucht mit Dr. Kirinde zu Hause. Der Abgleich beider Patenschaftsbuchhaltungen immer wieder interessant.
Die damals 11jährige Pathumi lernten wir kennen, wohnhaft mit der Familie in einer sehr, sehr einfachen Behausung. Sie wurde ein Rosenkind und es sollte noch mehr geschehen.
Auf der Zielgeraden unserer Reise wurde ich dann auch noch stolzes Ehrenmitglied des Lions Clubs Aluthgama/Bentota.
Ein Abschied von Sri Lanka im Briefgarden mit Sonnenuntergang – wow.

Reise: Januar 2011

Zum zweiten Mal begleitete uns in diesem Jahr unser langjähriges Vereinsmitglied Lilli Erett. Sie wohnte mit uns bei Noble Mendis und begleitete uns auf unserer Rundreise. Wir kamen hoch in den Norden bis Anuradhapura und tief in den Süden bis Kotapola. Ansonsten stand natürlich auch der Besuch unserer wachsenden Projekte auf dem Programm. Immer wieder trafen wir bei unseren Reisen Menschen in Sri Lanka, die sich für unsere Projekte interessierten, uns begleiteten und dann Vereinsmitglieder wurden. So trafen wir in diesem Jahr auch Petra Gerlings, für die das Mädchenkinderheim Balapitiya später ein Platz für regelmäßige Hilfe vor Ort und eine Herzensangelegenheit wurde. In diesem Jahr entstand auch die Idee, den Rosenkinder-Mitgliedern unsere Projekte vor Ort und das wunderschöne Sri Lanka als Gruppenreise anzubieten.

Sri Lanka und Ceylon BOP Highland-Tea – eine Vorfreude auf Farbe und Geschmack.
Sri Lanka und Ceylon BOP Highland-Tea – eine Vorfreude auf Farbe und Geschmack.
Mit Lilli Erett erkunden wir erstmals Anuradhapura, die heilige Stadt mit dem heiligen Jaya Sri Maha Bodhi-Baum.
Mit Lilli Erett erkunden wir erstmals Anuradhapura, die heilige Stadt mit dem heiligen Jaya Sri Maha Bodhi-Baum.
Dabei erleben wir auch die gewaltigen Folgen des Monsuns, auch außerhalb der üblichen Saison.
Dabei erleben wir auch die gewaltigen Folgen des Monsuns, auch außerhalb der üblichen Saison.
Zurück nach 3 Jahren bei der von uns geförderten Familie in Kurunegala. Eine stolze Mutter und ihre Tochter zeigen ihre Schulresultate.
Zurück nach 3 Jahren bei der von uns geförderten Familie in Kurunegala. Eine stolze Mutter und ihre Tochter zeigen ihre Schulresultate.
Wir besprechen mit Jagath Sumanipala, dem Präsidenten von ACBC und Sarath Kuragama dem neuen Chairman aller Kinderheime die Idee eines Ausbildungszentrums für Waisenmädchen.
Wir besprechen mit Jagath Sumanipala, dem Präsidenten von ACBC und Sarath Kuragama dem neuen Chairman aller Kinderheime die Idee eines Ausbildungszentrums für Waisenmädchen.
Entspannung pur in jedem Jahr jeden Morgen mit Noble Mendis zum Sonnenaufgang am Strand von Beruwala.
Entspannung pur in jedem Jahr jeden Morgen mit Noble Mendis zum Sonnenaufgang am Strand von Beruwala.
Zurück in Kotapola bei Dr. Kirinde Ananda Terra mit Nandani und Dooland bei unseren Patenkindern dort. Aber zuvor Ablaufbesprechung im Empfangssaal.
Zurück in Kotapola bei Dr. Kirinde Ananda Terra mit Nandani und Dooland bei unseren Patenkindern dort. Aber zuvor Ablaufbesprechung im Empfangssaal.
Patenkind für Patenkind wird der Fortschritt und evtl. Probleme der „Rosenkinder“ besprochen.
Patenkind für Patenkind wird der Fortschritt und evtl. Probleme der „Rosenkinder“ besprochen.
Am Schluss das obligatorische Gruppenbild mit allen 11 Patenkindern aus der abgelegenen Region von Kotapola. Es sollten noch viele mehr werden.
Am Schluss das obligatorische Gruppenbild mit allen 11 Patenkindern aus der abgelegenen Region von Kotapola. Es sollten noch viele mehr werden.
So engagiert sieht ein Mönch aus, der einer verzweifelten Familie helfen und uns davon überzeugen will, hier zu helfen…
So engagiert sieht ein Mönch aus, der einer verzweifelten Familie helfen und uns davon überzeugen will, hier zu helfen…
Das Haus von unserem Patenkind Pathumi, weggerissen in den Fluss durch einen heftigen Monsunregen. Es blieb für die fünfköpfige Familie nur ein provisorischer Unterstand und es entstand unser neues Projekt „Ein Haus für Pathumi“.
Das Haus von unserem Patenkind Pathumi, weggerissen in den Fluss durch einen heftigen Monsunregen. Es blieb für die fünfköpfige Familie nur ein provisorischer Unterstand und es entstand unser neues Projekt „Ein Haus für Pathumi“.
Lilli Erett wie jedes uns zukünftig begleitende Vereinsmitglied darf das persönliche Geschenk an eines der Mädchen im Kinderheim in Balapitiya überreichen.
Lilli Erett wie jedes uns zukünftig begleitende Vereinsmitglied darf das persönliche Geschenk an eines der Mädchen im Kinderheim in Balapitiya überreichen.
Aufstellung zum Gruppenbild mit allen von uns geförderten Mädchen im Kinderheim.
Aufstellung zum Gruppenbild mit allen von uns geförderten Mädchen im Kinderheim.
Kennengelernt bei Ayurveda im Barberyn Reef und mitgenommen ins Kinderheim in Balapitiya – Petra Gerlings.
Kennengelernt bei Ayurveda im Barberyn Reef und mitgenommen ins Kinderheim in Balapitiya – Petra Gerlings.
...und wieder ein Sehnsuchtsbild, das über die lange Zeit bis zur Rückkehr hilft.
…und wieder ein Sehnsuchtsbild, das über die lange Zeit bis zur Rückkehr hilft.

8. Reise: Januar 2012

Unsere Werbung für eine gemeinsame Gruppenreise ins Land der „Rosenkinder“ erbrachte ein Dutzend Mitreisende. Eine echte Herausforderung für das Barberyn Reef, dass sich um die Quartiere auf der von uns vorgeschlagenen Reiseroute, Bus sowie 3 Mann Begleitung kümmerte. Die Begleitung ist bis heute begeistert und seither nahezu bei allen Reisen dabei. Der Bus überstand die Strapazen einer sehr umfangreichen Rundreise weniger, wurde danach erneuert. Auch wir lernten für zukünftige Rundreisen, das Programm etwas entspannter anzugehen. Natürlich gab es neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch für unsere Vereinsmitglieder viel Projektgeschäft erstmalig vor Ort zu erleben. Ein gemeinsamer Besuch unserer Reisegruppe mit der Führung von ACBC wurde in einem Video festgehalten. Gewohnt wurde nach der Rundreise zum Teil bei Noble privat, aber überwiegend im Barberyn Reef zur Ayurveda-Erholung. Es blieb für alle allerdings ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis, eine Rosenkinder-Reise nach Sri Lanka.

Großes Hallo am Airport in Colombo für die Anreisenden aus Hamburg und Strasbourg.
Als Empfangscocktail eine frische King Coconut zur Stärkung nach Flug und Klimawechsel und für die anstehende Reise.
2012 der Start des Rundreise Jointventures „Rosenkinder/Barberyn“.
Zum Eingewöhnen wurden gleich die Elefanten im Pinawalla besucht.
Erstes Ausruhen auf den historischen Stufen in Polunaruwa.
Natürlich gab es eine private Tanzvorführung in Kandyan Tanzschule nahe bei Kandy. Der Blick auf Wand und Boden sollte uns später zu größerem Engagement hier ermuntern.
Was macht man Nachts um 3 Uhr, wenn man etwas einmaliges Erleben möchte?
…na klar, Vorbereitung auf die 5.200 Stufen Aufstieg zum heiligen Adams Peak.
…belohnt mit einem einmaligen Erlebnis, der Sonnenaufgang auf der Höhe von 2.243 Meter in gemütlicher Gesellschaft.
Erstmalig kehrten wir nach langer Busreise mit gemeinschaftlichem Gesang in die Rainforest Lodge in Denijaja ein. Dieser liebenswerte Ort wurde hier unser Dauerquartier.
Obligatorisch beim Aufenthalt in der Lodge wurde auch der Besuch der nahen Wohnsiedlung der tamilischen Teeplückerfamilien. Beschenkt von uns mit Brillen und kleinen Überraschungen für die Kinder.
Der Tempel von Kotapola, der Mönch Dr. Kirinde und die vielen, vielen „Rosenkinder“ mit Familie beeindruckten alle Mitreisenden.
Die Aufstellung zum Gruppenbild ist auch obligatorisch, aber nicht so einfach zu organisieren bis alle richtig Aufstellung genommen haben.
Wie schön, nach den Strapazen einer aufregenden Rundreise dann den täglichen Sonnenuntergang in Beruwala genießen zu können.
Im Mädchen Kinderheim in Balapitiya war großer Besuch angesagt. Die gesamte Führungsspitze von ACBC aus Colombo kam, um mit uns als feierlichen Eröffnung die obligatorische „Oillamp“ anzuzünden.
Ein vielfältiges Showprogramm wurde den hohen Gästen aus Colombo und den Weitgereisten auf der Ehrentribüne geboten von den Mädchen. Allerdings rückte dabei der persönliche Kontakt mit den Mädchen leider ein wenig in den Hintergrund.
Die Mädchen aber genossen diesen aufregenden Nachmittag mit Gesang, Tanz und Theater.
Als Neuigkeit wurden uns auch die vorgesehenen Räumlichkeiten für das geplante Rosenkinder Hostel in Panadura durch den ACBC Chairman Sarath Kuragama vorgestellt.
Allerdings waren die Räumlichkeiten noch herzurichten und Hunderte von Flughunden zu vertreiben. Die staatlichen Genehmigungen sollten sich als größte Schwierigkeit erweisen.

9. Reise: Januar 2013

Die nächste Reise nach Sri Lanka war mit einer gewissen Spannung oder Erwartung verbunden. Unser Kinder-Patenschaftsprojekt und auch die Unterstützung für das Mädchen Kinderheim in Balapitiya lief in geordneten Bahnen nach den Informationen, die wir im Jahresverlauf zwischen den Reisen von unseren Unterstützern erhielten. Das Hausbauprojekt für die Familie von Patenkind Pathumi sollte bis zu unserer Ankunft fertig werden und was machte das geplante Rosenkinder Hostel in Panadura? Insofern reisten wir dieses mal mit überschaubaren 3 Mitglieder/innen mit großer Erwartung an. Die Vorfreude unsere „Rosenkinder“ wieder zu sehen wurde von Jahr zu Jahr mit der gleichzeitig steigenden Zahl von geförderten Kindern größer.

Das Mitglieder Trio 2013 wurde traditionell von unseren Reisebegleitern von Barberyn mit einer King Coconut zur Stärkung nach der langen Reise versorgt.
Das war auch nötig, denn wir blieben 2 Nächte in der Rainforest Lodge in Denijaja und machten einen eindrucksvollen langen Marsch durch den Sinharaja Regenwald.
Das Standvermögen dieser Brücke im Regenwald sollten wir später mit noch viel mehr Mitgliedern testen.
Nach getaner Erholung warteten unsere Patenkinder in Kotapola auf uns.
15 „Rosenkinder“ aus der Region Kotapola nahmen Aufstellung, stolze 4 mehr als im Vorjahr.
Obligatorisch für einen Besuch bei Dr. Kirinde ist das gesegnete Bändchen beim Abschied in seinem Tempel. Die „Good Luck String“ ist für viele Mitreisende ein Glücksbringer für das Jahr.
Glücklich waren wir aber auch und Dr. Kirinde so stolz, dass das neue Heim für die Familie von Rosenkind Pathumi rechtzeitig fertig wurde zur Besichtigung.
Familienaufstellung im Livingroom der Familie jetzt mit monsun-sicheren Fundament. Auch 2 Nachbarskinder gesellten sich ins neue schöne Heim.
Zuletzt besuchten wir auf unserer kleinen Rundreise im Süden von Sri Lanka noch den Katragama Gott – ein in jeder Hinsicht eindrucksvolles Spektakel.
Zurück an der Westküste und zur Erholung im Barberyn Ayurveda Resort erholten wir uns von der Reise und vergnügten uns tagtäglich an den Gemüseschnitzkünsten des Kochs.
Das Empfangsportal im Mädchen-Kinderheim in Balapitiya wurde von Jahr zu Jahr prächtiger.
Wie gewünscht in diesem Jahr kein großer Bahnhof mit großem Showprogramm sondern viel persönlicher Kontakt zu den Mädchen.
Das Bedürfnis auf persönlichen Kontakt von den Mädchen zu den Mitgliedern aus dem fernen Europa ist ein wirklich außerordentliches mentales Erlebnis. Oft gibt es danach ein illegales ayurvedisches Bier.
Der Besuch im geplanten Rosenkinder Hostel in Panadura reichte in diesem Jahr nur für ein Gruppenbild der Verantwortlichen an Ort und Stelle. Bleibt also Vorfreude für eine Eröffnung im nächsten Jahr.

10. Reise: Januar 2014

Diese Jubiläums-Reise traten zunächst nur meine Frau und ich an. Auf einer Rundreise wollten wir in aller Ruhe die wunderschöne Region um Kandy erkunden. Die nahen Elefanten in Pinnawala, die Tempel der Region, die herrlich gelegene Stadt und natürlich auch die nahe Tanzschule von Frau Professorin Waidyawathi. Daraus sollte sich dann gleich eine Projektidee ergeben. 9 weitere Mitglieder begrüßten wir dann im Barberyn Reef. Ayurveda wurde genossen, aber auch unsere Projekte der Patenkinder im Briefgarden, die Mädchen im Kinderheim in Balapitiya und die beeindruckende Eröffnung des Rosenkinder-Hostels in Panadura. Insofern stand natürlich eine „Projekt-Ruhe“ weiter nicht auf dem Programm.

In diesem Jahr machten sich auch unsere Mitglieder Petra Gerlings und Ursel Kramer auf den Weg nach Sri Lanka zur aktiven Hilfe im Mädchen Kinderheim in Balapitiya. Die spannende Geschichte dazu: „Doppelte Frauenpower vor Ort mit 50kg Werkzeug im Gepäck“ kann man nachlesen bei unseren Projekten.

Einmal auf einem Elefantenrücken durch eine „fast“ Wildnis reiten – vielleicht ein Traum!? Der Mahut passt auf uns auf!
Genügend Zeit haben, um ausführlich die wöchentliche Tanzstunde der Jüngsten zu beobachten, allerdings….
…dann ist unübersehbar der schlechte Zustand des Gebäudes. Insbesondere dieser Betonboden mit Löchern und Rissen. Warum eigentlich kein Holz-Schwingboden für die jungen Gelenke?
Vorbereitung und Aufbruch der Mitglieder für den Besuch der Patenkinder im Briefgarden.
Empfangen werden wir von 3 unserer Patenkinder mit Gesang zu Live-Musik.
Ein gemeinsames Hurra nach getaner Arbeit auf der legendären Treppe im Briefgarden.
Ein herzlicher Empfang und für einige Mitglieder schon ein Wiedersehen der Mädchen in Balapitiya.
Eine Show gab es auch. Für uns das erste mal auf der neu renovierten „Stage“, eine Spende einer anderen inländischen Organisation.
Platz genug in der Halle für ein Gruppenbild mit den Mädchen, den Matrons, dem Komitee, unseren Lehrern und auch den Rosenkinder-Mitglieder.
Ein erhabener Augenblick – das mitgebrachte Schild wird am Rosenkinder-Hostel zusammen mit Jagath Sumanipala, dem Präsidenten vom ACBC platziert.
Einer der 5 Räume im Rosenkinder-Hostel für Anfangs 8 Waisenmädchen, liebevoll eingerichtet.
Draußen vor dem Hostel die Ehrentribüne für die Gäste und Sponsoren aus Germany und die Verantwortlichen vom ACBC.
Natürlich in Sri Lanka – keine Eröffnung ohne Show und Tradition. Auch für viele weitere geladene Gäste.
Nach so vielen Rosenkinder-Erlebnissen noch einmal den Sonnenuntergang vor dem Rückflug genießen.

11. Reise: Januar 2015

Auf unserer 11. Reise nach Sri Lanka begleiteten uns 11 Vereinsmitglieder. Eine wie immer interessante Rundreise übers Kulturdreieck, Kandy Region, Hochland und zuletzt in den Regenwald. Die Projekte kamen auch nicht zu kurz. Vielmehr ist der regelmäßig direkte Kontakt für Mitglieder und geförderte „Rosenkinder“ eine nachhaltige Motivation und Bestätigung für beide Seiten. Bei aller Anstrengung reisten wir mit bester Laune und guter Begleitung durch das wunderschöne Land. Stets ist dies aber keine übliche Touri-Reise, sondern gewährt auch viele Einblicke hinter die Kulissen. Zurück in Beruwala teilte sich die Mannschaft auf um privat bei Noble zu wohnen oder im Barberyn Ayurveda zu genießen. Wie üblich standen aber noch genügend gemeinsame Rosenkinder-Aktivitäten auf dem Programm. Erstmalig erlebten wir in diesem Jahr ein neues Projekt „Care for the unborn Child“, organisiert auch vom Lions Club Aluthgama/Bentota. Es wurde ebenfalls ein Dauerbrenner.

Spätestens beim Blick vom Hochplateau von Ella runter bis in die Tiefebene im Süden war die diesjährige Reisegruppe gefangen von der Schönheit Sri Lankas.
Zuvor natürlich eine glanzvolle Tanzvorführung in unserer renovierungsbedürftigen Tanzschule.
Allerdings hatten wir einen Holzexperten, unser Mitglied Hubert Harting mit auf die Reise genommen. So konnten wir sehr professionell die geplante Verlegung eines edlen Schwing-Holzfussbodens mit der Betreiberfamilie, einem Architekten und der Tanzschulfamilie besprechen.
Immer wieder ein herzlicher Empfang in der freien Lobby in der Rainforest Lodge nach zumeist langer Anreise.
Stets dann ein letztes Highlight der Rundreise, der persönliche Kontakt mit unseren Patenkindern in Kotapola.
Obligatorisch und für alle eine schöne Erinnerung das große Gruppenbild im Tempel von Kotapola.
Natürlich viel romantischer aber auch eine nette Arbeit, das Treffen mit den Patenkindern im Briefgarden nach der Rückkehr.
Neu war bei unserem Besuch im Mädchen-Kinderheim der Empfang durch traditionelle Marschkapelle. Die Mädchen sind so gut, dass sie zu offiziellen Anlässen auch schon mal eine Minister in Colombo begleiten durften.
Bildschau vom Besuch im Vorjahr mit den Mädchen in Balapitiya. Im Hintergrund der gute Geist und Helfer im Kinderheim „Uncle“. Leider vor einigen Jahren verstorben.
Großer Bahnhof auch bei Besuch des Rosenkinder Hostels. Fast die gesamte Führung von ACBC gab sich die Ehre für 8 geförderte Mädchen und die Gäste aus Germany.
Care for the unborn Child – was für ein freundliches Erlebnis für uns. Junge Mütter und jüngste Erdenbürger aus ärmsten Verhältnisses bekommen 15 Monate medizinische und sonstige Unterstützung.
Der Rosenkinder-Tisch im Barberyn Ayurveda Resort, stets Treffpunkt zu den Mahlzeiten und zwischenzeitlich im Resort allgemein bekannt. Auch zur Rekrutierung neuer Mitglieder für den Verein sehr erfolgreich.

12. Reise: Januar 2016

Reisen in Sri Lanka bringt immer wieder neue Erlebnisse. Manche kann man planen, einiges kommt überraschend. Insofern hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen, endlich mal eine Safari zu machen. Ein alter Wunsch war und auch ein Sri Lanka „Muss“ sind die prächtigen Peraheras. Unfachmännisch ausgedrückt, farbenprächtige Umzüge mit geschmückten Elefanten und Musikanten, Akrobaten etc. Überraschend gab es am Tage der Ankunft der Reisegruppe eine Einladung zur Perahera in Colombo, die wir gerne annahmen. Alle unsere Projekte und „Rosenkinder“ wurden natürlich auch besucht und Ausschau gehalten nach weiteren sinnvollen Förderungen. Im Kopf war allerdings schon, dass dieses Jahr Jubiläum war, 10 Jahre Rosenkinder. Insofern ermunterten wir unsere Helfer in Sri Lanka für eine Reise und Teilnahme im Sommer diesen Jahres an den Feierlichkeiten in Uetersen.

Was für ein Empfang für unsere Mitglieder, Fahnen schwenken auf der berühmten Navam Perahera in Colombo. ACBC organisierte uns sogar Plätze auf der Ehrentribüne.
Ein wirkliches Spektakel mit vielen geschmückten Elefanten am späten Abend lange 3 Stunden lang. Etwas sehr lang für die Neuangekommenen vielleicht.
Deutlich entspannter aber mächtig holprig war die Safari, allerdings auch ein paar Stunden auf und ab.
Unendlich viele exotische Vögel, wilde Elefanten, Büffelherden aber auch hungrige Krokodile erlebten wir im Udawalawa National Park.
Mittendrin im Patenschaftsteam im Tempel Kotapola Chandani – Dr. Kirinde – Dooland – Vasantha freute ich mich auf das Wiedersehen mit unseren Rosenkindern.
Die Freunde beruht allerdings auf Gegenseitigkeit – Geschenke für stolze Kinder und stolze Eindrücke für die Weitgereisten.
Nach getaner Arbeit eine kleine Stärkung am Tisch von Dr. Kirinde mit anregenden Gesprächen über das wirklich erfolgreiche Projekt.
In diesem Jahr wollte das Komitee des Kinderheims und die Vicepräsidentin von ACBC den Mädchen und uns zeigen, was sie musikalisch drauf haben.
Sorry, aber die Tanzvorführung der Mädchen im Kinderheim und der persönliche Kontakt sind das höhere Highlight solch eines Besuchs.
Brav aufgereiht, aber nicht weniger eindrucksvoll das jährliche Treffen im Briefgarden mit den Patenkindern aus dem Hinterland de Westküste.
Stolz zeigten uns die von uns geförderten Waisenmädchen aus unserem Rosenkinder Hostel in Panadura ihre erlernten Schneiderkenntnisse im angrenzenden staatlichen Ausbildungszentrum.
Es sollte ein Versuch bleiben, mit den Verantwortlichen eines anderen Ausbildungszentrums für männliche Jugendliche ein zweites Ausbildungsprojekt zu organisieren. Aber wir blieben natürlich dran an dieser Idee.
Ein Ort der Ruhe und des Teetrinkens, die luftige Terrasse im Hause Noble. Ein Ort zum Entspannen, Organisieren und Nachdenken, z. B. über das Programm des anstehenden 10. Rosenkinder Geburtstags in der Heimat.

Feier zum 10. Rosenkinder Geburtstag: August 2016

Unser Verein hat am 8.August Geburtstag. Traditionell wird dieser jährlich im kleinen Mitgliederkreis gefeiert. Wenn gerundet wird, dann darf es auch schon etwas größer ausfallen. So haben wir die Museumsscheune im Museum Langes Tannen für eine Woche gemietet und in einen Rosenkinder-Palast mit buntem Programm umgebaut. Es wurde ein großer Erfolg mit großer Resonanz und für alle Mitwirkenden und Teilnehmer ein eindrucksvolles Erlebnis. Damit keine Vermutungen aufkommen, die Veranstaltung war zu 100% gesponsert und am Ende ist noch eine sehr stattliche Spendensumme für unsere Projekte in Sri Lanka herausgekommen. Ansonsten lassen wir hier die Bilder sprechen:

Wir laden ein in die Scheune im Museum Langes Tannen.
Empfang der Top-Ehrengäste, der Botschafter von Sri Lanka in Deutschland SE Karunatilaka Amunugama und der Generalhonorar Konsul von Sri Lanka in Hamburg Olav C. Ellerbrock – beide leider inzwischen verstorben.
Begrüßung der Gäste – die Feierstunde konnte beginnen.
Eine volle Museumsscheune mit unseren Mitgliedern und geladenen Gästen. In der ersten Reihe haben noch Platz genommen der Kreispräsident Burghard E. Tiemann, die Uetersener Bürgermeisterin Andrea Hansen und der Bürgervorsteher von Uetersen Adolf Bergmann.
Farbenprächtig und traditionell der Auftakt mit der Trommel aus Sri Lanka Almut Dorn, die ihre Kunst in der von uns geförderten Tanzschule bei Kandy erlernt hat.
Informationen von 10 Jahren „Rosenkinder“ Projektarbeit, alles dekoriert mit den gestifteten Rosen von Rosen Tantau in Uetersen.
Auf dem Programm stand auch ein Vortrag mit Meditation von Oliver Petersen vom Tibetanischen Zentrum des Dalai Lama in Hamburg.
Avurveda aus erster Hand vorgestellt mit den angereisten Ayurveda Ärzten vom Barberyn Reef aus Sri Lanka Dr. Mangala und Dr. Asanga Rodrigo.
Intensiv diskutiert wurde die Frage „Staatsreligion und Demokratie geht das“ mit dem Bürgervorsteher Adolf Bergmann, Hauptpastor a. D. Helge Adolphsen St. Michaelis Kirche Hamburg, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Kieler Landtag Eka von Kalben und dem SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann.
Einen gemütlichen Mitgliedsabend gab es natürlich auch, getanzt hat für uns Sulakshi Fonseka.
Angereist waren auch unsere beiden Projekthelfer aus Sri Lanka Nandani und Dooland de Silva, diese verwöhnten unsere Mitglieder mit Original Sri Lanka Egghoppers.
Kunst gehört auch dazu, Activ Art in der Uetersener Fuzo mit Robert W. Wilfing, Jörgen Habedank und Noble Mendis an der geheimnisvollen Kunstkiste.
Kleine Kunst wurde auch angeboten, einen Batikkurs mit Noble Mendis und Kindern des Ortes.
Zum Abschluss der Rosenkinder Festwoche spielte Alabama Hot Six, unsere Jazz Hausband von Gunnar Thielemann.
Zurück in Sri Lanka zeigte Nandani de Silva unseren Patenkindern stolz, was sie auf der Rosenkinder Festwoche alles erlebt hatte.

13. Reise: Januar 2017

Es wird nie langweilig, jedes Jahr aus dem deutschen Winter in den srilankanischen Frühling zu entfliehen. Die Rosenkinder Projekte zu besuchen ist immer ein neues Erlebnis, insbesondere auch für unsere mitreisenden Vereinsmitglieder. Für die inzwischen vielen Wiederholer ist es bereits ein Wiedersehen. Die Erstreisenden erleben erstmalig und live die eindrucksvollen Projekte unseres Vereins in einem großartigen Land mit Licht und Schatten. Für unsere „Rosenkinder“ ist es stets eine besondere Freude, ja sogar sind diese stolz, den „Sponsoren“ ihrer Förderung persönlich Dank sagen zu können. Stolz waren wir allerdings auch, dass wir nun endlich den von uns geförderten neuen Holzfußboden in unserer Tanzschule bei Kandy besichtigen konnten. Hier als kleiner Eindruck der Lokation und des Geschehens in der Tanzschule dieser Link zu einem kurzen Video.

Die diesjährige Reisegruppe durfte sich gleich nach Ankunft in einem Seafood Restaurant am Strand von Colombo an den Früchten des Indischen Ozeans vergnügen.
Ein Versuch dem Vorstandsmitglied Katharina Kreuzig und mir erste Übungen des Kandyan Dance beizubringen.
Die altbekannte Hängebrücke im Sinharaja Rainforest, dieses mal belastet mit 10 Mitgliedern, unserem Barberyn Reiseteam und 2 Hunden – gehalten.
Aufstellung der Helfer mit unseren 6 jüngsten Patenkinder von Dr. Kirinde in Kotapola.
Auch Shanuka aus einer armen Wanderarbeiter-Familie , den wir seit 2009 fördern trafen wir. Nach erfolgreichen Abitur startete er 2020 sein Studium.
Ein spontaner Hilferuf erreichte uns für diese beiden kleinen Jungen. Der Vater – siehe Bild – gerade verstorben, die Mutter mittellos und die Jungs seit 2017 nun mit einer Rosenkinder-Förderung.
Bei unserem diesjährigen Besuch im Mädchen-Kinderheim in Balapitya durfte ich der Matron Nilani für ihre langjährigen aufopfernden Dienste die Ehrenmitgliedschafts-Urkunde unseres Vereins überreichen.
Überreicht bekamen unsere Mitglieder auch spezielle Geschenke, handgemacht von den Mädchen aus Balapitya.
Wie immer, ein Treffen mit unseren Patenkindern im Briefgarden, Chandani und Dooland halfen emsig beim Prüfen und Übersetzen des erreichten Status unserer anwesenden Rosenkinder.
Vier Mädchen hatten sich besonders fein gemacht und präsentierten unseren Mitgliedern eine Tanzvorführung an diesem idyllischen Platz.
Warum nicht mal den Platz der Lehrkräfte im Vocational Trainingscenter in Panadura übernehmen und unseren Mädchen im Rosenkinder Hostel für ihren Fleiß danken.
Ein Abschied von Sri Lanka am Ufer des Indischen Ozeans. Im legendären „Galle Face Hotel“ in Colombo wird jeden Tag zum Sonnenuntergang mit Dudelsackmusik die Sri Lanka Fahne eingeholt.

14. Reise Februar 2018

Unsere diesjährige Reise sollte bei uns in besonderer Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen eines prall gefüllten Programms in den 4 Wochen. Erstmalig ging es in den Norden Sri Lankas, in das ehemalige Bürgerkriegsgebiet. Erkunden, erleben und ein kleines Projekt finden, war die Idee der kleinen „ehrenamtlichen“ Vorgruppe. Und ergab es sich, dass in diesem Jahr noch einige Sonderprojekte auf dem Programm standen. Eine weitere Gruppe von Mitgliedern reiste nach, besuchte unsere Projekte und genoss Sri Lanka nach Rosenkinder Art: Erholung, Charity, den Sri Lanka Alltag und gesundheitliche Vorsorge durch Ayurveda. Insgesamt also ein volles 100 Prozent Programm, allerdings auch für uns mit neuen Eindrücken und Erlebnissen.

Fast ein vollständiger Vorstandsbesuch mit Katharina Kreuzig und Ehemann Michael, Uwe Thiesen, unserem Frankreich Beauftragten Jean Paul Pfister und das Ehepaar Kaske besuchen den berühmten Nallur-Kandaswamy Kovil hinduistischen Tempel in Jaffna.
Wir fragten uns oft auf der Reise im Norden, wo sind denn die Touristen und die übliche Infrastruktur in diesem Reiseland!?
Beim Besuch der Ampakamam Grundschule erlebten wir einerseits „es fehlt fast an allem“, andererseits allerdings auch eine große Freude über unseren Besuch und die Hoffnung auf dringend notwendige Hilfe.
Die Aufstellung zum Bild schafften wir schnell, auch ein Wunschzettel für ein Projekt durch den Schulleiter, die spätere Umsetzung sollte allerdings auf sich warten lassen.
Zurück an der Westküste, war es für uns nur ein kleine Einladung für einen Festakt beim All Ceylon Buddhist Congress. Das wir aber mit großem Tam Tam für 10 Jahre Projektarbeit in Kinderheimen geehrt werden sollten, war dann eine großartige Überraschung.
Geehrte wurden wir dann für unser Engagement auch vom Lions District 306A in der Camilla School, eine eindrucksvolle Behinderteneinrichtung für Kinder und Jugendliche.
Finanziert haben wir dort aus Sondermitteln eine Day School Class für behinderte Kinder aus der Region.
Ein weiteres Sonderprojekt war die Finanzierung einer Bibliothek in der Grundschule in Kalawila, organisiert von Dooland de Silva in seinem Heimatort.
Die Eröffnung fand statt im großen Rahmen, denn an dem Tag war das große Jahres-Sportfest. Ich durfte zusammen mit Jean Paul und den Schulleitern die Parade der Sportler „abnehmen“.
Noch ein Schulprojekt Maththaka School hatte uns eingeladen und hatte für die Gäste Aufstellung genommen.
120 Schüler/innen finanzierten wir, organisiert vom Lions Club, Geschenke wie Schulrucksäcke, Schuhe oder auch nur fehlende Unterwäsche.
Katharina Kreuzig wird diesen Tag umringt und ausgefragt von den dankbaren Schülerinnen bestimmt nie vergessen.
Dann waren wir noch eingeladen zum zentralen Sportfest aller 14 Kinderheime von ACBC. Natürlich trafen wir auch die Mädels aus Balapitya, unserem Kinderheim.
Große Ehre für die Mädchen-Kapelle unseres Kinderheims in Balapitiya. Sie durfte die Parade der Sieger des Sportfests anführen, vorbei am ACBC Präsidenten und der Justizministerin von Sri Lanka.
Als Dokument, dass wir natürlich mit unseren mitgereisten Mitgliedern routinemäßig auch das Kinderheim in Balapitya, das Rosenkinder Hostel in Panadura und die Patenkinder in Kotopola besucht haben, hier das Gruppenbild mit den Patenkinder im Briefgarden als Schlussbild 2018.

15. Reise: Februar 2019 mit German Rosenkinder Day

Im 13. Jahr unserer Vereinsgeschichte hatten wir uns gedacht, dass wir unseren vielen ehrenamtlichen Helfern in Sri Lanka einmal gebührend ehren sollten. So kam die Idee auf, einen German Rosenkinder Day in Sri Lanka zu organisieren. Unser Ayurveda Hotel Barberyn Reef sollte der Veranstaltungsort sein. Termine waren zu vereinbaren und ein Rosenkinder-Award zu kreieren. Damit es nicht nur schön und feierlich, sondern auch offiziell wurde, haben wir auch die Deutsche Botschaft in Colombo einbezogen. Mit den Awards und massenhaft Brillen hatten wir viel Gepäck, konnten es aber auf viele mitreisende Vereinsmitglieder verteilen. Auf die wartete dann also Sri Lanka via Rundreise, unsere Projekte und der German Rosenkinder Day. Außerdem starteten wir in diesem Jahr auch die Hilfe für das Blinden- und Gehörlosenkinderheim in Mahaweewa. Eine ganz neue Erfahrung.

Natürlich ging es abwärts für unsere mitreisenden Mitglieder. Allerdings nicht wie hier am Sigiriya Rock, sondern am Tag zuvor mit Emirates bei Landung in Colombo.
Neben den Sehenswürdigkeiten im sogenannten Kulturdreieck stand auch die Ostküste auf dem Programm. So auch der Besuch im bekannten tamilischen Felsentempel Koneswaram in Trincomalee.
Schön war es dann gemeinsam mit den Kindern eine kleine Einweisung in den Kandyan Dance in unserer Tanzschule bei Kandy auf dem neuen Holzfußboden zu erhalten.
Allerdings waren dort noch Dachbauarbeiten im vollen Gange, finanziert von unserem Verein. Die vielen Affen der Region machten sich am Dach zu schaffen und das ist nicht gut für den neuen Boden.
9 junge Mütter und ihre Babys trafen wir auch wieder im großartigen Projekt Care for the unborn Child. Allerdings waren schon 8 der unborn Children auf der Welt.
Bei den monatlichen Treffen über 15 Monate gibt es nicht nur ein Lebensmittelpaket, sondern jede Menge ärztliche und sonstige Ratschläge für die jungen Mütter aus ärmsten Verhältnissen.
Einen Empfang mit Musik in Kinderheimen kannten wir schon, allerdings nicht gespielt von einer Kapelle von blinden und gehörlosen Kindern.
Für die 60 Kinder im Kinderheim von Mahaweewa hatten wir Geschenke vorbereitet. Mit den Verantwortlichen im Heim erkundeten wir den Projektbedarf um zukünftig dauerhaft zu helfen.
Einen German Rosenkinder Day zu organisieren ist ein Vergnügen, wenn man den Inhaber und Generalmanager des Barberyn Reef Ayurveda Resorts Manick Rodrigo und Indaka de Silva an seiner Seite hat.
18 Rosenkinder Awards für unsere fleißigen und zuverlässigen ehrenamtlichen Helfer warteten auf den Start der Veranstaltung.
Dann ging es los. Mit den angereisten jungen Tänzern unserer Tanzschule bei Kandy und dem Deutschen Botschafter in Sri Lanka Jörn Rohde an unserer Seite konnte die Ehrung starten.
Anwesend in der hergerichteten „Conferenz Hall“ des Barberyn verfolgten unsere Mitglieder, unsere zu ehrenden Helfer und die Ehrengäste die Veranstaltung.
Unser Vize-Präsident, meine Frau und ich führten durch das Programm. Neben der Ehrung lernten unsere Helfer auch die anderen Rosenkinder Projektaktivitäten kennen.
Geehrt wurde so auch Mrs. Nilika Senanayake, die Chairfrau aller 14 Kinderheime von ACBC und so auch für unsere Heime in Balapitaya und Mahaweewa.
So ging es Punkt für Punkt durch Programm bis alle unsere Helfer geehrt waren – hier gerade Nandani und Dooland de Silva, unsere Helfer der ersten Stunde vom Lions Club.
Nach der Ehrung gab es bei Tea and Cake genügend Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen aller Beteiligter.
Unsere Mädchen aus Balapitiya hatten zur Tea-Time auch einen kleinen Show-Block und führten souverän durch das Programm.
Welch eine Ehre hier zu tanzen für die Mädchen. Die Mädchen genossen die Gastfreundschaft des Barberyn Reef.
Das Abendprogramm über fast 2 volle Stunden gestaltete dann unsere Tanzschule. Alle Gäste, auch die normalen Ayurveda Gäste im Barberyn Reef genossen diese Show.
Am Ende der Dank an die Mädels und Jungen und vor allem die Leitung unserer Tanzschule. Dieser Abend und Abschied bleibt unvergesslich.

16. Reise: Februar 2020

Als wir am 29. Januar 2020 auf dem Airport in Colombo ankamen und dort vom gesamten Personal schon mit Mund-/Nasenschutz zum ersten Fiebermessen begrüßt wurden, ahnten wir noch nicht, wie dieser merkwürdige neue Corona-Virus unser Leben weltweit verändern würde. Unabhängig davon hatten wir uns ein großes Programm vorgenommen bzw. ergab sich im Laufe unseres Aufenthalts. Auch eine stattliche Anzahl von Vereinsmitgliedern war aufgebrochen, um im großen Kreis das Land der Rosenkinder zu bereisen und unsere vielfältigen Projekte kennenzulernen. Dabei ergaben sich auch neue Projektideen, die inzwischen zum Teil schon umgesetzt sind oder sich noch in der Planung befinden. Als wir dann nach einem Monat zurück in Deutschland waren, war Corona auch dort in aller Munde und der erste lock down stand unmittelbar vor der Tür. Fast zeitgleich wurde auch das Leben in Sri Lanka von diversen lock downs, Ausgangssperren und einem 10monatigen Aussperren von Touristen beherrscht. Natürlich litten auch unsere Projekte und „Rosenkinder“ unter Corona. Es gelang aber mit Hilfe einer guten Kommunikation mit unseren Projekthelfern uneingeschränkt und zum Teil sogar erweitert zu helfen in diesen schwierigen Zeiten. Dies in einem Land mit staatlichen Repressalien und kaum staatlicher Corona-Hilfe, wie wir quasi live miterlebt haben.

In Sri Lanka wird man gewöhnlich vom fahrenden Bäcker geweckt. Nicht der Duft sondern ein lieblicher Mozart-Sound ist bei allen fahrenden Bäckern landesweit im Einsatz.
Die 11 Mitglieder treffen sich nach Ankunft zur letzten Reisebesprechung bei Noble auf der Terrasse.
Das erste mal besuchen wir das ACBC Jungen-Kinderheim in Payagalla. Hier könnte in angrenzenden leeren Gebäuden ein neues Rosenkinder Hostel und staatliches Ausbildungszentrum entstehen.
Die Gebäude dazu sind leer, aber im erbärmlichen Zustand. Das zu ändern ist relativ leicht möglich. Schwieriger ist der staatliche Bürokratismus! Aber wir sind mit Nachdruck an der Realisierung dran!
Schauplatzwechsel – Camilla Day – Besuch des Heims und Schule am Nationalfeiertag.
Wir erleben live an dem Tag den Abriss von Küche und Essraum wegen Baufälligkeit und Asbest. Wir bieten unsere Hilfe bei der Neuausrüstung der Räume an. Es wurde inzwischen erfolgreich vollbracht.
Weiter dann zum Blinden- und Gehörlosen-Kinderheim in Mahaweewa. Dort erleben wir eine eindrucksvolle Tanzvorführung von Gehörlosen, ein Unterricht finanziert von unserem Verein.
…genauso wie der Musikunterricht für die blinden Kinder auch.
Vorgeschlagen wurde uns in Mahaweewa ein neues Projekt. Ein Gartenbauprojekt auf dem großen Gelände. An dieser Stelle entstand bereits in Kooperation mit der Universität eine Pilzfarm zur Selbstversorgung und zum Verkauf zur Erzielung von dauerhaften Einnahmen.
Letzte Stärkung beim Frühstück in der Rainforest Lodge bevor es zu unseren Patenkindern nach Kotapola geht.
Dort warten bereits 32 Rosenkinder Patenkinder bzw. ihre Familien auf uns.
Kind für Kind besprechen wir den aktuellen Ausbildungsstand und die aktuelle familiäre Situation.
Ein eindrucksvolles Bild, eindrucksvoller Platz mit unseren Patenkindern im Tempel von Kotapola.
Ein weiterer eindrucksvoller Platz, der Wasserfall in Badula. Hier endet die Bahnstrecke von Colombo und beginnt unsere Bahnreise.
In 5 Stunden Bahnfahrt bis Kandy wird es nie langweilig. Schau mal rechts, schau mal links!
Zum Teil im Schritttempo geht es vorbei auch an den Teepflückerinnen im eindrucksvollen Hochland.
Eindrucksvoll wird dann auch der obligatorische Besuch in der Tanzschule bei Kandy. Inzwischen sind alle Holz- und Dacharbeiten abgeschlossen und die jungen Tänzer und die Tanzlehrer freuen sich über unser nachhaltiges Engagement für diese großartige alte Kultur des Kandyan Dance.
Nach dem Reisen mit Bus und Zug geht es heute mit dem Ochsenkarren ins weitläufige Agrarland von Sri Lanka.
Noch ein Umstieg in kleine Boote notwendig, damit wir eine Gemüsefarm inmitten einer Seenlandschaft besichtigen können.
Nach einer Besichtigung der Farm werden uns leckere Currygerichte aus dem Garten traditionell im Bananenblatt serviert. Wir dürfen mit der Hand vorbildlich „plastikfrei“ essen.
Wie eindrucksvoll, bei untergehender Sonne die Tempelanlage von Mihintale zu besuchen.
Eigentlich soll es noch weiter gehen in den Norden, aber kurzentschlossen steht dann eine Safari im größten Schutzgebiet im Wilpattu National Park auf dem Programm.
Zurück von der großen Rundreise, etwas Entspannung im Barberyn Ayurveda Resort und die tägliche individuelle Medizin für Körper, Geist und Seele.
Beim Besuch im ACBC Mädchen-Kinderheim in Balapitiya bekommen wir eine eindrucksvolle Home-Schooling Unterrichtseinheit von den Mädchen mit.
Wiedergetroffen haben wir die Mädchen aus Balapitiya dann beim Besuch des zentralen Sportfestes aller Kinderheim von ACBC.
Zusammen mit der Chairfrau von ACBC für alle Kinderheime durfte ich unser Kinderheim aus Balapitiya ehren für den besten Auftritt aller Kinderheime aus Sri Lanka.
Aufstellung zum Schlussbild beim Besuch in Balapitiya – stets ein bewegender Moment.
Schön war auch, den zusätzlichen Schlafraum in unserem Rosenkinder Hostel in Panadura zu eröffnen. Jetzt war Platz für bis zu 16 Waisen-Mädchen die hier eine qualifizierte Ausbildung erhalten.
Bei der Gelegenheit wurde nicht nur der neue Schlafraum eingeweiht, sondern das gesamte Hostel renoviert, finanziert aus unseren Fördergeldern.
Drei ehemalige Praktikantinnen aus dem Rosenkinder Hostel mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung besuchten wir auf ihrer neuen Arbeitsstätte.
Das besonders schöne bzw. nachhaltige dieses Rosenkinder-Projektes ist, dass alle unsere geförderten Mädchen im Anschluss einen staatlich kontrollierten sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz finden. Die von uns besuchte Kleidungsfabrik machte einen wirklich guten Eindruck.
Als letztes Projekt stand dann noch der Besuch bei unseren Patenkindern im Briefgarden auf dem Programm.
Schlussbild, der letzte Sonnenuntergang in Sri Lanka für etwas längere Zeit. Die Projekte der Rosenkinder laufen allerdings 7 Tage 24 Stunden die Woche volle Kraft weiter.

Die für Februar 2021 geplante Reise nach Sri Lanka ist der weltweiten Corona-Pandemie leider zum Opfer gefallen. Mit unseren Projekten geht es aber uneingeschränkt weiter, wie man der unserer Rubrik “Aktuelles” entnehmen kann. Wir hoffen, die diesjährige und damit 17. Reise im kommenden September nachholen zu können. Dann geht es weiter in dieser Rubrik.